Neues von Khin Yadanar Min

31. Oktober 2014

Quelle: nrz.de

Elefantenbullen im Zoo: Das Quartett ist vereint

Die Elefantenbullen im Heidelberger Zoo haben sich inzwischen gut aneinander gewöhnt

31.10.2014, 06:00

Einträchtig baden die vier Jungbullen Voi Nam, Tarak, Gandhi und Khin Yadanar Min (im Vordergrund) miteinander. Foto: Zoo

hob. Mit seinen 1,6 Tonnen Körpergewicht war Khin Yadanar Min einfach zu zart, um sofort mit seinen manchmal doch sehr ruppigen Artgenossen zu spielen. Nun endlich ist es so weit: Die vier Elefantenbullen im Tiergarten dürfen Tag und Nacht zusammen sein. Nur für ihr Frühstückchen und die Übungsstunden an der Trainingswand werden sie von den Elefantenpflegern voneinander getrennt, wie der stellvertretende Revierleiter Tobias Kremer berichtet.

Es war eine Zusammenführung mit Hindernissen. Nachdem „Yadanar“, wie der fünfjährige Dickhäuter von den Elefantenpflegern genannt wird, mit einem Sattelschlepper aus Belgien in Heidelberg eintraf, musste er sich erst einmal an die neue Umgebung gewöhnen. Besonders der Dickschädel unter den Jungbullen, RNZ-Patenkind Gandhi, reagierte anfangs durch die Gitterstäbe noch sehr aggressiv auf den Neuankömmling. Deshalb hatten sich Kremer und seine Kollegen dafür entschieden, Khin Yadanar Min, was auf Deutsch „siegreiches Juwel“ heißt, schrittweise an die anderen Jungbullen zu gewöhnen.

Zunächst durfte er nur seinen neuen Mitbewohner Voi Nam kennenlernen: Mit zwölf Jahren ist dieser der Chef im Ring. Schon allein wegen seiner Körpergröße haben die anderen Halbstarken in der Heidelberger Elefanten-WG keine Chance gegen ihn – nicht einmal der aufmüpfige Gandhi. Und so ist es kein Wunder, dass „Yadanar“ immer noch ein wenig am Rockzipfel von Voi Nam hängt. Aber auch mit dem neunjährigen Tarak hat er schon Freundschaft geschlossen.

Ein weiteres Hindernis galt es zu beseitigen, bevor die vier Elefanten endlich alle zusammen spielen durften. Bei den ersten Gehversuchen Yadanars im Außengehege hatte sich nämlich herausgestellt, dass er Schwierigkeiten damit hatte, selbstständig eine steile Böschung emporzuklimmen. Wenn Gandhi den fünfjährigen Elefantenjungen dort bedrängt hätte, wäre dieser in der Falle gesessen. Mit einem Bagger wurde die Böschung abgeflacht. Jetzt ist alles sicher.

Khin Yadanar Min ist nun in Heidelberg

2. Oktober 2014

Der Heidelberger Zoo hat einen neuen Elefanten bekommen

02.10.2014, 06:00

Von Holger Buchwald

Zimmer frei, hieß es bis Dienstag noch im Elefantenhaus des Heidelberger Zoos. Jetzt ist die Jungbullen-WG wieder komplett. Khin Yadanar Min lautet der etwas gewöhnungsbedürftige Name des Neuen, was auf Deutsch „siegreiches Juwel“ heißt. Er ist fünf Jahre alt, wurde im Kölner Zoo geboren und lebte zuletzt im Tierpark Pairi Daza im belgischen Brugelette.

Siebeneinhalb Stunden dauerte die Fahrt in einem engen Container. Mehrmals hatte sich die Abfahrt in Belgien verzögert. Erst in der Nacht auf Mittwoch kam der Transport mit dem 1,6 Tonnen schweren Elefanten schließlich in Heidelberg an. Viel Schlaf haben Khin Yadanar Min und die Heidelberger Elefantenpfleger nicht bekommen. Bis 3 Uhr nachts dauerte es, bis Revierleiter Stefan Geretschläger und sein Team den Dickhäuter mit Futter endlich in seine Box im Elefantenhaus gelockt hatten.

Während ein Schwerlastkran den Container mit dem Jungbullen auf das Gelände hievte, randalierten im Elefantenhaus die drei neuen Mitbewohner Voi Nam, Tarak und Gandhi. „Sie bollerten an die Tür, was sie sonst nie machen“, berichtet Zookuratorin Sandra Reichler. Es sei möglich, dass die Dickhäuter zu dieser Zeit bereits per Infraschall miteinander kommunizierten. Im Inneren gab es dann den ersten vorsichtigen Kontakt mit den anderen Heidelberger Elefanten. Durch die Gitterstäbe rüsselten Khin Yadanar Min und Voi Nam miteinander. Als der forsche Gandhi angerannt kam, flüchtete der Neue aber sofort.

Wenige Stunden später durfte „Yadanar“, wie ihn die Heidelberger Tierpfleger schlicht und einfach rufen, schon einmal sein neues Zuhause erkunden. Noch etwas nervös drehte er gestern Morgen allein seine Runden in der Halle des Elefantenhauses. Kurz nach 10 Uhr kam dann der große Moment. Elefantenpfleger Tobias Kremer lockte den Jungbullen ins Freie. Zunächst tastete sich der „Kleine“ noch vorsichtig voran. Doch dann trabte er schwungvoll aufs Außengehege. Hier und da beschnupperte er die Hinterlassenschaften seiner neuen Mitbewohner, spielte mit einem Ast. Für Kremer machte er zu diesem Zeitpunkt einen relativ entspannten Eindruck: „Die Ohren sind leicht abgestellt. Das heißt, er ist nicht komplett relaxt, könnte aber auch nervöser sein.“

Zookuratorin Reichler freute sich, dass Yadanar den Transport gut überstanden hat. „Er hat auch sofort gefressen – gutes deutsches Graubrot. Endlich gibt es keine belgischen Pappbrötchen mehr“, lacht sie. Spannend wird es für alle Zoobeteiligten im Laufe des heutigen Tages werden, wenn die Jungbullen erstmals zueinander gelassen werden. Kremer rechnet damit, dass der halbstarke, aber eine Tonne schwerere Gandhi den Neuen erst ein paar Mal durchs Gehege schieben wird, um so gleich zu Beginn die Rangfolge zu klären.

Im Heidelberger Zoo werden im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms vier Jungbullen gehalten, die noch zu jung sind, um von Elefantenkühen als Partner akzeptiert zu werden, die aber bereits von ihrer Geburtsgruppe verstoßen wurden. Auch in freier Wildbahn gründen diese halbstarken Elefanten häufig eine Junggesellengruppe. Sobald sie alt genug für die Zucht sind, werden die Tiere an andere Zoos vermittelt.

Thai kam so im August nach Zürich. Dort hat er laut Zookuratorin Reichler schon versucht, Kühe zu decken. Nächstes Jahr wird wohl Voi Nam Heidelberg verlassen. Bis dahin muss er unter seinen wilden Mitbewohnern aber noch für Ordnung sorgen.

Quelle: rnz.de

Besuch bei Ming Jung

11. Juli 2014

Anfang Juni hat eine liebe Bekannte den Zoo in Antwerpen besucht und natürlich nach Ming Jung geschaut. Noch ist er mit dem Jungbullen Kanvar alleine, scheint sich bestens mit ihm zu verstehen und beide genießen die Anlage. Solche Nachrichten höre ich gerne.

Netterweise habe ich auch ein paar Bilder bekommen und darf sie einstellen…vielen, vielen Dank!!!!

Wiedersehen mit Ming Jung

26. März 2014

Quelle: ksta.de

Artikel von Claudia Hauser

Ming Jung im Zoo in Antwerpen. Foto: Viehmann

Aus dem Kölner Elefantenkälbchen Ming Jung ist ein respektabler Bulle geworden. „Ming Jung is fott!“ vermeldete der Zoo im Juli 2012, als der asiatische Elefant in den Zoo Antwerpen übersiedelte. Dort verbringt er seine Jugendzeit mit einem anderen Elefantenbullen.

„Es geht ihm gut und er tollt umher“, teilten uns unsere Leser Liane und Manfred Viehmann mit, die bei einem Ausflug nach Antwerpen das Foto von Ming Jung geschossen haben. Auf dem Schild am Gehege wird der Name des Bullen erklärt: „Ming Jung = mijn jongen (Keuls dialect).“ Der Elefant bleibt also ein kölscher Jung.

Foto: Viehmann

„Wir haben uns damals gefragt, ob viele Belgier glauben, dass Ming Jung ein thailändischer Name ist“, sagte eine Sprecherin des Kölner Zoos. Am 16. April wird der Elefant sieben Jahre alt. In spätestens fünf Jahren soll er zurück nach Köln kommen und als Zuchtbulle eingesetzt werden. Da seine Mutter bereits in Thailand gedeckt worden war und die Linie des Vaters deshalb noch nicht in der europäischen Population asiatischer Elefanten vorkommt, ist Ming Jung genetisch ein wichtiger Bulle. Es wird also auch ein Wiedersehen in Köln geben.

Marlars Papa ist tot

3. Oktober 2013

Gestern im Kölner Zoo, haben wir noch über den Elefantenbulle Radza aus dem Emmener Zoo gesprochen…heute kam die Meldung: „Dienstagabend wurde Bulle Radza eingeschläfert“.

Über diese Meldung bin ich sehr traurig!

2003 kam Radza aus Riga nach Emmen und zeugte fleissig Nachwuchs, bislang waren es immer Bullen. Das erste weibliche Kuhkalb aber, wurde bei uns in Köln geboren…MARLAR!

Mutter Khaing Lwin Htoo (gestorben 2006) war schon trächtig, als sie mit ihrem Sohn Aung Bo und Thi Ha Phyu mit Sohn Aung Si, in die neue Elefantenanlage einzog.

Bulle Radza, 47 Jahre, litt schon länger an Entzündungen der Vorderfußnägel, konnte nun immer schlechter laufen und hatte große Schmerzen.

Radza wog über 7 Tonnen und galt als einer der größten Elefanten in einem Zoo Europas, außerdem hatte er gigantische Stoßzähne.

Asiatischer Elefant Radza

Tschüß Aye Shan May und Khin Yadanar Min

16. Juli 2013

Lange war es angekündigt– Archiv –, nun sind Aye Shan May und ihr Sohn Khin Yadanar Min am 11. Juli 2013 nach Belgien abgereist.


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Quelle: www.welt.de

Abschied aus dem Kölner Zoo: Die Elefantenkuh Aye Shan May und ihr im Juli 2009 geborenes männliches Jungtier sind in den belgischen Zoo Pairi Daiza verlegt worden. Grund für den Umzug waren Streitigkeiten zwischen Aye Shan May und ihrer Freundin Shu Thu Zar.

Die beiden Elefantenkühe waren im September 2005 gemeinsam in den Kölner Zoo gekommen. Als Shu Thu Zar jedoch Mutter wurde, kümmerte sie sich mehr um ihr weibliches Jungtier Bindi als um ihre Freundin. Das sorgte für Ärger, der zuletzt die gesamte Herde in Unruhe versetzte. „Elefantenherden sind dynamische Gruppen mit durchaus wechselnden Rangfolgen. Aye Shan May stand an unterster Stelle. Um der Elefantenkuh und ihrem Jungtier unnötigen Stress zu ersparen, gaben wir sie zum Aufbau einer neuen Gruppe ab“, heißt es in einer Erklärung des Kölner Zoos.

In riesigen Transportkisten wurden die Elefantenkuh und ihr Junges inzwischen nach Belgien verfrachtet. Zuvor wurden die Tiere wochenlang an die Kisten gewöhnt. Damit sich die Elefanten demnächst auch in Belgien zu Hause fühlen, bleiben zwei Kölner Tierpfleger in den ersten Tagen der Eingewöhnung vor Ort.

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Inzwischen sind die beiden gut im Zoo Pairi Daiza angekommen.

Ming Jung im neuen Heim

3. Juli 2013

Der Zoo Antwerpen hat am 13. Juli 2012, also an Ming Jungs erstem Tag, dieses kleine Video veröffentlicht.

Einige Tage später traf Ming Jung dann auf den ersten WG-Mitbewohner Budi. Er kam aus Dublin und ist fast ein Jahr jünger als Ming Jung.

So sieht es nach 4 Wochen in Antwerpen aus

Budi wurde Ende Juni 2013 in den Zoo von Denver/USA abgegeben und daher bekam Ming Jung wenige Tage später einen neuen „Kollegen“, den fast 5-Jährigen Kanvar aus Estepona/Spanien.

Zwei Elefanten sollen abgegeben werden!

30. Oktober 2012

Gerade im KStA gelesen:

Der Zoo will im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms die Elefantenkuh Aye Chan May und ihr Bullenkalb Khin Yadanar Min an einen anderen Zoo abgeben. Hintergrund seien vor allem Schwierigkeiten Aye Chan Mays mit anderen Tieren aus der Gruppe, teilte der Zoo mit. Zudem solle sich Elefantenkuh Tong Koon mit dem Zuchtbullen Sang Raja paaren und für Nachwuchs sorgen, so der Zoo. Beide wurden von der Herde getrennt.

Quelle:  KStA

Ming Jung es fott

14. Juli 2012

13. Juli 2012
Ming Jung ist jetzt in Belgien

Köln/Antwerpen

Ein Elefant weniger im Kölner Zoo: Ming Jung is fott!
Der fünfjährige Jungbulle wurde am Donnerstag planmäßig in den Zoo Antwerpen nach Belgien überführt. Kölner, die den Elefanten mit dem kölschen Namen besuchen wollen, müssen also künftig gut zwei Stunden Fahrtzeit auf sich nehmen…
…Der Transport nach Belgien wurde von Mitarbeitern des Kölner Zoos selbst durchgeführt und hat einwandfrei funktioniert. Während der Eingewöhnungszeit in Antwerpen bleiben noch zwei vertraute Tierpfleger aus Köln vor Ort.

Quelle: www.express.de